Ein Projekt von We support talents! e.V.

"Rompiendo Fronteras - Grenzen überwinden"

Durch die langjährige Freundschaft zwischen dem Peruaner Ivan Santivanez Portocarrero, der sich zwischen 2014 bis 2018 dank der Unterstützung des sozialen Sport-Förderprojekt „TT-SCOUTING“ in Deutschland weiterbilden und wichtige Erfahrungen sammeln konnte, und dem Deutschen Marc Wannagat entstand die gemeinsame Idee, das erlernte Wissen und die Erfahrungen im Bereich Sport, Bildung und der verschiedenen Kulturen zusammenzuführen und für die sozial benachteiligten Menschen in den Provinzen Perus einzusetzen.

Aus der Philosophie des sozialen Sport-Förderprojekts "TT-SCOUTING" und der Erfahrungen beider entstand das Projekt „Rompiendo Fronteras“ (auf deutsch: „Grenzen überwinden“). Standort dieses Projekts soll die Stadt Huancayo in der Provinz Junin, gleichzeitig die Heimatstadt von Ivan Santivanez Portocarrero sein. Es wurde gezielt ein Standort ausserhalb der Hauptstadt Lima gewählt, da die Provinzen Perus in Sachen Sport und Bildung kaum Förderung der Regierung erhalten. Somit haben viele Kinder und Jugendliche aus finanziell oder sozial benachteiligten Familien nicht die Möglichkeit, einem Hobby nachzugehen, neue Freunde zu finden oder Kontakte zu knüpfen, die ihnen und deren Familien eventuell eine bessere Zukunft ermöglichen. Unser Konzept bindet genau diese Menschen von Beginn an mit in das Projekt ein. Sie lernen Verantwortung zu übernehmen und durch das Erledigen von Aufgaben steigt das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Außerdem werden Menschen „von der Straße“ und weg von Drogen, Kriminalität und Armut geholt.

Gleichzeitig erhalten interessierte Besucher aus Europa die Möglichkeit, durch ihren Sport das wunderschöne Land Peru auf eine Art und Weise kennen zu lernen, wie es ansonsten kein Tourist erleben kann. Parallel geben sie ihr Know-How als Spieler und/oder Trainer an die Sportler in der Region weiter, sodass beide Seiten davon profitieren und Freundschaften entstehen können. Durch unser Konzept gewinnen alle. 

Im Elternhaus der Familie Santivanez entsteht ein Trainingszentrum mit bis zu 6 Tischtennis-Tischen sowie Räumlichkeiten für Schulungen und Weiterbildung.


Im Sport stecken große Potenziale:

  • Er überwindet Grenzen wie Herkunft, Hautfarbe, Religion und sozialen Hintergrund. Sport lässt Freundschaften entstehen
  • Er vermittelt grundlegende Werte wie Disziplin, Toleranz, Fairness und Respekt
  • Er fördert die körperliche und seelische Gesundheit, das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen.
  • Er stärkt die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
  • Sport schult die Fähigkeiten, mit Niederlagen umzugehen.
  • Beim Sport werden Kompetenzen erworben die dabei helfen, schwierige Lebenssituationen zu meistern und eigene Perspektiven zu entwickeln.
  • Sport dient als Instrument in der Entwicklungszusammenarbeit, bei Bildung und Erziehungsfragen.


Warum legen wir unser Hauptaugenmerk auf Tischtennis?

  • Tischtennis ist die schnellste Rückschlag-Sportart der Welt
  • Mit bis zu 150 km/h fliegt der kleine weisse Ball in den Ballwechseln hin und her und dreht sich dabei mit bis zu 10.000 Umdrehungen pro Minute um die eigene Achse
  • Tischtennis verlangt Ausdauer, Disziplin, höchste Konzentration und ein enorm schnelles Reaktionsvermögen
  • ausserdem gilt er heutzutage als einer der fairsten und skandalfreisten Sportarten
  • Tischtennis kann von jedem gespielt werden. Egal in welchem Alter, mit welchem Talent oder welche gesundheitlichen oder körperlichen Voraussetzungen mitgebracht werden
  • Es heisst, dass vor allem Kinder, die Tischtennis als Sport betreiben, sich in der Schule gut konzentrieren können und somit meist sehr gute Schüler sind bzw. werden. Sie sind diszipliniert, fair und haben gute Umgangsformen.