Ein Projekt von We support talents! e.V.

Ein Beispiel perfekter Integration – dennoch in Deutschland nicht erwünscht!

 


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Sein Name ist Ivan Santivanez Portocarrero. Er ist 22 Jahre alt und stammt aus einer 5-köpfigen Familie aus dem peruanischen Hochland. Vor 4 Jahren folgte er der Einladung eines Freundes und dessen Familie und besuchte in seinen Ferien Deutschland. Vor allem interessierte es ihn sehr, eine neue Kultur und den „alten Kontinent“ erstmals kennenzulernen. Der jüngste Sohn einer Arbeiterfamilie aus ärmlichen Verhältnissen sprach zu dieser Zeit weder ein Wort Deutsch, noch Englisch. Diese Freundschaft und Möglichkeit entstand durch sein Hobby, dem Tischtennis. Nur so konnte seine erste große Reise überhaupt erst realisiert werden und er durfte sich seinen Traum erfüllen.

Nach diesen ersten 3 Monaten als Tourist, begeistert von der Kultur und den Menschen hier im Süden Deutschlands setzte der damals 18-jährige sich ein Ziel: Er möchte sich hier in Deutschland die Sprache aneignen und sich eine Zukunft aufbauen, damit er durch seinen Einsatz seiner ganzen Familie langfristig helfen kann!

Gemeinsam mit dem ortsansässigen Tischtennisverein in Weil am Rhein, dem benachbarten Tischtennisclub Saint Louis in Frankreich und der mittlerweile eng befreundeten Gastfamilie realisierte man Ivans Traum. Ausschließlich eigenfinanziert, sprich ohne Hilfe des Deutschen Staats, und mit sehr viel Eigeninitiative schaffte er es, sich innerhalb von 2 Jahren die Deutsche und Englische Sprache von „ohne Vorkenntnisse“ in „fließend / verhandlungssicher“ anzueignen. Die entsprechenden Tests wie z.B. den Intensiv-Integrationskurs oder die Prüfung „Leben in Deutschland“ schloss er mit Bestnoten ab.

In seiner Freizeit engagierte sich Ivan von Beginn an in sozial: 

  • So trainierte er ehrenamtlich mehrmals die Woche den Nachwuchs des Tischtennisvereins ESV Weil am Rhein über einen Zeitraum von mehr als 2 Jahren. 
  • Ivan fördert bis heute ehrenamtlich in den ein oder anderen Fällen Kinder und Jugendliche durch Nachhilfe- und Sprachunterricht in Spanisch und Englisch. 
  • Außerdem hat er in den letzten Jahren eigenständig eine Talent-Fördergruppe für interessierte Tischtennisspielerinnen und Tischtennisspieler ins Leben gerufen und gibt dort ein bis zwei Mal die Woche ehrenamtliche Trainingsstunden. 
  • Dass Ivan das Thema Integration schon immer sehr am Herzen liegt kann man am Beispiel eines Integrations-Trainingscamps belegen, welches er gemeinsam mit Wieland Speer (u.a. Lehrbeauftragter des Internationalen Tischtennis-Verbands ITTF, Olympic Solidarity und selbst ex-Nationaltrainer mehrerer Entwicklungsländer) in Frankfurt organisierte und leitete. 

Des Weiteren lebt Ivan selbstständig, hat sich perfekt in das soziale Umfeld integriert, sich einen großen Freundeskreis aufgebaut und hat bisher noch nie die Hilfe des Deutschen Staats in Anspruch genommen. Seit nunmehr 2 Jahren ist er in einer festen Beziehung mit Freundin Katerina, die selbst eine Ausbildung zur Erzieherin macht. Nebenbei hat sich Ivan weitergebildet, sodass er im vergangenen Sommer ein Arbeitsangebot erhielt. 

Kurz gesagt, ein Beispiel perfekter Integration! Nochmals erwähnt, ohne auch nur einen Cent Unterstützung von Behörden oder des Staats angefordert oder bekommen zu haben. 

Selbst einen großen Traum seiner Mutter konnte Ivan bereits erfüllen. Seiner Mutter Mercedes ermöglichte er einen Besuch in Weil am Rhein. Ausgestattet mit einem Touristenvisum war sie 90 Tage nach Deutschland gereist und konnte dank ihres Sohnes zum ersten Mal Deutschland und die benachbarten Länder besuchen. 

INTEGRATION – über dieses Thema und dessen Wichtigkeit wird in Deutschland und in Europa fast täglich in den Medien berichtet.  Ivan Santivanez Portocarrero ist unserer Meinung nach ein Beispiel von perfekter Integration! 

Dennoch wird dieses Vorbild an Integration schon seit geraumer Zeit von der Ausländerbehörde der Stadt Weil am Rhein versucht zu beenden. Ivan soll abgeschoben werden. Es ist sehr schade, dass die Behörde nicht über den so genannten Tellerrand hinaus in das wahre Leben blickt und leider nur stur auf Paragraphen beharrt. So vergeht einem jungen, höflichen, respektvollen, bescheidenen und voller Tatendrang sprießenden Bürger Weil am Rheins der Spaß und Mut am Leben in Deutschland. All das, was er sich bisher mühsam und mit hartem Kampf, alleine und 13.000km von der Familie entfernt aufgebaut hat, soll ihm genommen werden. 

Daher stellt sich die Frage: Wie denkt ein junger, motivierter Ausländer über Deutschland und all die Berichte über Integration? 

Politiker aus dem benachbarten Elsass, die Ivan Santivanez persönlich kennen sagen, dass Ivan ein „Beispiel für die perfekte Integration sei und eine Gemeinde froh sein könnte, ein solches Beispiel in ihrem Ort zu haben.“ 

Aktuell wird dem jungen Mann das Leben so schwer gemacht, dass er bis zu seiner beabsichtigten Abschiebung in Deutschland lediglich noch „geduldet“ ist. Was das für Ivan im Detail bedeutet: 

  • Durch seinen Wohnort Weil am Rhein im Dreiländereck heißt dies, er darf weder das ca. 200 Meter entfernte Basel (Schweiz), noch das nur ein paar Gehminuten entfernte Frankreich besuchen. 
  • Ihm wird nicht gestattet, seine Freundin und deren Familie in Schaffhausen in der Schweiz zu besuchen. 
  • Ihm wird es untersagt, sein Hobby Tischtennis weiter auszuüben und die Freunde und Mannschaftskollegen seines Vereins in Saint Louis in Frankreich zu treffen, gemeinsam mit ihnen zu trainieren und zu spielen. 
  • Des Weiteren kann er seine Arbeit nicht mehr ausführen, da mit einer Duldung ein Arbeitsverbot besteht. Somit hat er derzeit kein Einkommen. Zum Glück ist Ivan ein sehr vernünftiger und bodenständiger als auch intelligenter junger Mann, sodass er Ersparnisse angesammelt hat, von denen er jetzt leben kann. Diese Ersparnisse waren eigentlich für seine Familie in Peru vorgesehen. 
  • Er ist niemals straffällig geworden, bezahlt Steuern und Abgaben, lebt ruhig und selbstständig in Weil am Rhein. 
  • Er engagiert sich ehrenamtlich und sozial für die Allgemeinheit in Weil am Rhein und ganz Südbaden. 

Kurz gesagt, er ist eingesperrt! 

Denken auch Sie, dass Ivan Santivanez Portocarrero eine Chance bekommen sollte, sich eine erfolgreiche Zukunft in Deutschland aufbauen zu können? Sind Sie ebenfalls der Meinung, dass er eine entsprechende Aufenthaltsgenehmigung mit Arbeitserlaubnis erhalten sollte? 

Dann unterstützen Sie uns mit Ihrer Unterschrift! Hier haben Sie die Möglichkeit, über die Seite von OpenPetition online Ihre Zustimmung per Unterschrift zu geben. 

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Alternativ haben Sie die Möglichkeit, das Unterschriften-Formular per PDF-Dokument herunterzuladen. Dieses senden Sie bitte vollständig ausgefüllt an:

 

We support talents! e.V.

 

Schutzackerstr. 1
79576 Weil am Rhein

 

 



Wir bedanken uns schon jetzt für Ihre Mithilfe und Ihre Unterstützung! 

Herzliche Grüsse 

Der Vorstand des gemeinnützigen Vereins „We support talents! e.V.“  

Im Anschluss möchte wir Ihnen noch ein paar Bilder zeigen die belegen, wie Ivan Santivanez sich sozial und ehrenamtlich engagiert:


Ivan gemeinsam mit seiner Freundin Katerina, mit der er mittlerweile seit 2 Jahren fest zusammen ist.


Ivan Santivanez gemeinsam mit der Vorstandschaft des Vereins „We support talents! e.V.“ Für die Opfer der Flutkatastrophe in Peru im Jahr 2017 sammelte der Verein 220 Kilo an Kleiderspenden für die Betroffenen. 
Hauptorganisator: Ivan Santivanez


Das Team des gemeinnützigen Vereins „We support talents! e.V.“ mit Sitz in Weil am Rhein. Mit dabei, Ivan Santivanez als Hauptperson für den Kontakt mit Südamerika.


Integrations-Trainingscamp im Jahr 2017 in Frankfurt. Kinder mit Migrationshintergrund trainierten gemeinsam mit Deutschen Kindern. Gemeinsam mit Wieland Speer (u.a. Lehrbeauftragter des Internationalen Tischtennis-Verbands ITTF, Olympic Solidarity und selbst ex-Nationaltrainer mehrerer Entwicklungsländer) führte Ivan Santivanez dieses Camp durch.


Förderung des Nachwuchses in Weil am Rhein. Seit mittlerweile 3 Jahren organisiert und leitet Ivan Santivanez ehrenamtlich ein bis zwei Mal die Woche ehrenamtlich ein Training für talentierte Tischtennisspielerinnen und Tischtennisspieler.


Auch über die Grenzen aktiv! Hier ist Ivan Santivanez gemeinsam mit Vereinskollege Vitor Ishiy aus Brasilien zu sehen bei einem Tischtennis-Kurs für Schulkinder im benachbarten Saint Louis in Frankreich, wo Ivan auch im Verein Tischtennis spielt.